Verlust der Fangrechte droht

Die norddeutsche Fischerei soll erhalten bleiben, fordert die IHK Nord, Foto: Tourismus Cuxhaven
Die IHK Nord hat vor den Folgen des Brexits auf den Fischfang im norddeutschen Raum gewarnt.
Wie die zwölf zusammengeschlossenen Industrie- und Handelskammern aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in einem gestern vorgelegten Positionspapier betonen, droht ein Verlust der Fangrechte vor der Küste des Vereinigten Königreiches.
Ziel der IHK Nord ist es, die für Norddeutschland traditionell und strukturell wichtigen Wirtschaftszweige von Fischfang und Fischverarbeitung zu erhalten. Mit dem vorgelegten Positionspapier will die IHK Nord zudem weitere europapolitische Forderungen an die neuen EU-Institutionen in der kommenden Legislaturperiode adressieren, die vor allem die spezifisch norddeutschen Schwerpunktthemen berücksichtigen.
Dazu gehört auch die Beschleunigung wichtiger Infrastrukturprojekte wie der Ausbau von Weser und Elbe. Als wesentlichen Grund für die langen Verfahren hat die IHK Nord die im europäischen Recht verankerten Möglichkeiten wie beispielsweise der Verbandsklage ausgemacht. Die Vereinigung warnt davor, die Möglichkeit von Umweltklagen auf Privatpersonen zu erweitern. bo