Verschlickung dynamisch angehen

Brauchen sicheres Fahrwasser: die Fährreedereien in Nordfriesland, Foto: Arndt
Die Betreiber der Häfen im nordfriesischen Wattenmeer fordern in Richtung Bundesregierung, dass ihre Häfen auch in Zukunft problemos durch die Schifffahrt ansteuerbar sind.
Dieses Anliegen der in der Interessengemeinschaft Nordfriesische Häfen (IGNH) zusammengeschlossen Häfen nahm einen breiten Raum bei einem Spitzentreffen von Vertretern der Hafenwirtschaft und Verwaltung mit dem Maritimen Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann (CDU), ein.
Das Problem einer gewissen Tidenabhängigkeit hätten alle nordfriesischen Häfen, die sich vor fünf Jahren zur IGNH vereint haben, um auf diese Weise gemeinsame Anliegen gebündelt vortragen zu können. Hans von Wecheln, Koordinator der IGNH, stellte in seinem Statement den komplexen Sachverhalt ausführlich dar. Regelmäßig komme es zu Versandungen, also Sedimentverschiebungen in den Fahrrinnen, auf die dann flexibel reagiert werden müsse, so von Wecheln weiter. Und: „Starre Rahmenbedingungen passen nicht in dynamische Lebensräume wie die Nordsee.“ Wirtschaftlich sei Nordfriesland im Tourismus bundesweit beispielgebend, lobte Norbert Brackmann. Auch er sprach sich dafür aus, dass beispielsweise in die Erreichbarkeit der für den Tourismus wichtigen Häfen fortlaufend zu investieren sei. EHA
