Windkraftteile weltweit gefragt

Als Transportplattform auch für Windkraftteile im Markt erfolgreich: Chipolbrok, hier am Südwest-Terminal, Foto: Hasenpusch
„Ein Tag ohne Windkraft ist ein verlorener Tag“, lautet ein geflügeltes Wort in der internationalen Projekt- und Schwergutschifffahrt.
Tatsächlich ist der Transport von Modulen für Windkraftanlagen, sei es Onshore oder auch Offshore, so etwas wie ein „Brot- und Buttergeschäft“ für die in diesem Segment tätigen Reedereien geworden.
Dabei werden die Erzeuger von umweltfreundlicher Energie inzwischen weltweit hochgezogen.
Für den deutschen Markt gingen 2019 nur auf See insgesamt 160 neue Windkraftanlagen mit einer Leistung von 1,11 Gigawatt neu ans Netz, teilten mehrere Verbände der Windindustrie am Donnerstag in Berlin mit. Damit sind nunmehr 1469 Windräder mit einer Kapazität von 7,5 Gigawatt auf der deutschen Nord- und Ostsee installiert. Der Wermutstropfen:
Im laufenden Jahr werden nur noch wenige Anlagen neu ans Netz kommen, weil keine größeren neuen Projekte mehr begonnen wurden. Auf seiner Bilanz-Pk am 29. Januar in Hamburg wird das auch für den Offshore-Windkraft-Ausbau zuständige BSH auf die Weiterentwicklung der Windkraft auf See eingehen. EHA/dpa
