Zulieferer in St. Petersburg

Mecklenburg-Vorpommern will die traditionell engen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu Russland weiter vertiefen.

Diesem Ziel dient die am Montag begonnene Reise von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach St. Petersburg. Sie steht zugleich an der Spitze der insgesamt 100-köpfigen Delegation aus Vertretern von Politik und Wirtschaft. Mit dabei sind unter anderem Verkehrsminister Christian Pegel sowie Agrarminister Till Backhaus (beide SPD). Vor allem Zulieferer hoffen auf Aufträge russischer Werften. Bereits heute will Schwesig, für die es die erste Auslandsreise im Rahmen ihres Amtes als Ministerpräsidentin ist, den Gouverneur der Partnerregion Leningrader Gebiet, Alexander Drosdenko, treffen. Außerdem ist ein Besuch auf der Schiffbaumesse Neva und eine Diskussion mit Studenten der Petersburger Puschkin-Universität geplant.

Wirtschaftsgespräche sollen zudem während der Tage der Deutschen Wirtschaft geführt werden. Diese Veranstaltung versteht sich als das Gegenstück zu den Russlandtagen in Rostock. Im Rahmen von Fachforen werden sich Experten unter anderem mit Aspekten der Logistik, Abfallentsorgung, der Land- und Ernährungswirtschaft sowie des Pflanzenschutzes beschäftigen. Schwesig wird am Mittwoch zurückerwartet. EHA/dpa

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