Bund fördert Offshore-Sicherheit

Safety first: Brackmann (r.) beim Besuch des Windparks „Arkona“, Foto: Bundestag, Büro Norbert Brackmann
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ein neues Forschungsvorhaben des Helmholtz-Zentrums Geesthacht mit 393.000 Euro.
Ziel ist, den lokalen Seegang und das Wellenklima in Offshore-Windparks über einen kurzen Zeitraum von bis zu 60 Sekunden vorherzusagen. Von der Bedeutung dieses Projekts überzeugte sich Norbert Brackmann (CDU), Maritimer Koordinator der Bundesregierung, am Mittwoch bei einem Besuch des Windparks „Arkona“ in der deutschen Ostsee.
„Bei der Planung und Durchführung von Offshore-Bauvorhaben wie ‚Arkona‘ spielt der Seegang eine entscheidende Rolle“, sagte Brackmann. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens würden dabei helfen, die Sicherheit auf See weiter zu erhöhen. Brackmann weiter: „Selbst die kurzzeitige Vorhersage des Seegangs wird einen großen Unterschied ausmachen. Das hat mir auch der heutige Besuch des Windparks ‚Arkona‘, in der selbst vergleichsweise ruhigen Ostsee, noch einmal unmittelbar gezeigt.“
„Arkona“ liegt rund 35 Kilometer vor Rügen. Er wurde im vergangenen April als bislang größter Windpark der Ostsee in Betrieb genommen. ger