„Cap San Diego“ wieder zurück

Nach dem Werftaufenthalt war die „Cap San Diego“ mit 500 Passagieren auf Gästefahrt, Foto: Eckardt
Willkommen zurück: Der Hamburger Museumsfrachter „Cap San Diego“ hat wieder in seinem Heimathafen festgemacht.
Das maritime Denkmal war in den vergangenen drei Wochen in Bremerhaven in einem Schwimmdock von German Dry Docks überholt worden. Der „Weiße Schwan“ des Südatlantiks muss alle fünf Jahre zum Schiffs-TÜV. Die Kosten für die Reparatur beliefen sich auf eine Million Euro, davon stammten 400.000 Euro aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes. Den Rest trug die Stiftung Hamburger Admiralität als Eignerin.
Tanks mussten gereinigt werden, Ladegeschirr wurde getestet, und in einem Zwischendeck sind 80 Qua drat me ter rostiger Stahl ersetzt worden. Der Rostfraß ist eine Spätfolge der Ladungen. Auf der Südamerika-Route sind gesalzene Rinderhäute in der Luke transportiert worden, die noch feucht waren. Die „Cap San Diego“ ist das letzte noch erhaltene Schiff einer Serie von sechs schnellen Stückgutfrachtern, die 1961/62 für die Reederei Hamburg Süd gebaut wurden und bis 1981 vor allem nach Südamerika fuhren.
Seit 1988 liegt das Museumschiff an der Hamburger Überseebrücke, fährt aber regelmäßig nach Cuxhaven, Kiel, Wismar, Helgoland und Bremerhaven. Im Anschluss an den Werftaufenthalt fuhr die „Cap San Diego“ am 23. März mit 500 Gästen an Bord auf der Weser nach Bremen und wieder zurück nach Bremerhaven. FBi/lno
