Iberdrola investiert in Erneuerbare

Offshore-Windpark „West of Duddon Sands“ vor der britischen Westküste, Foto: Iberdrola
Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat den Nettogewinn im Geschäftsjahr 2019 um 13 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro gesteigert.
Nach Angaben des Unternehmens, das unter anderem Offshore-Windparks entwickelt und betreibt, ist die positive Entwicklung in erster Linie auf Rekordinvestitionen in Höhe von 8,16 Milliarden Euro zurückzuführen. Davon entfielen 3,34 Milliarden Euro auf das Geschäftsfeld erneuerbare Energien und 3,59 Milliarden Euro auf das Geschäftsfeld Netze. Die Investitionen in das Netzgeschäft habe die regulierten Vermögenswerte des Konzerns um sechs Prozent auf 31 Milliarden Euro erhöht.
Neu installiert hat Iberdrola im vergangenen Jahr insgesamt 5500 Megawatt (MW), teilte der Konzern mit. Dazu zählen neben Windkraftanlagen im On- und Offshore-Bereich unter anderem auch Wasserkraft- und Photovoltaik-Anlagen. Zudem würden derzeit 9000 MW in Spanien, Portugal, Großbritannien, den USA, Mexiko, Brasilien und Australien installiert. Diese Anlagen sollen 2021 und 2022 in Betrieb genommen werden. Weitere internationale Projekte in verschiedenen Entwicklungsstadien, die über eine Gesamtleistung von mehr als 40.000 MW verfügten, wären noch in der Pipeline.
Das gute Geschäftsergebnis spiegele die „strategische Vision des Unternehmens und seine Leistungsfähigkeit wider“, die es Iberdrola ermöglicht habe, der aktuellen Energiewende 20 Jahre voraus zu sein, so CEO Ignacio Galán. bek
