Nord Stream 2 legt Umweltstudie vor

Bei der geplanten Erweiterung der Erdgas-Pipeline Nord Stream sind nun die fünf betroffenen Ostsee-Anrainer und die zuständigen Behörden in Mecklenburg-Vorpommern am Zug. Die Gazprom-Tochter Nord Stream 2 als Projektträger veröffentlichte am Donnerstag die Umweltverträglichkeitsstudie. Darin werden mögliche grenzüberschreitende Auswirkungen der neuen Unterwasser-Rohrleitung, die russisches Erdgas nach Deutschland bringen soll, aufgelistet. Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland könnten damit in das Konsultationsverfahren eintreten, das wegen der Inanspruchnahme von Hoheitsgewässern nach UN-Bestimmungen vorgeschrieben sei. Vom 18. April an sollen zudem die Antragsunterlagen für Bau und Betrieb des deutschen Trassenabschnitts ausliegen. lmv/fab

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