Offshore sieht gute Perspektiven
Die Offshore-Windenergie-Branche blickt zuversichtlich auf die geplanten Bauvorhaben in der Ostsee. Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten im Fährhafen Sassnitz auf Rügen beim „3. Offshore Summit“ über den aktuellen Stand der in Bau und Planung befindlichen Windparks auf hoher See. „Die Entwicklungsperspektiven für den weiteren Ausbau sind auch über 2020 hinaus positiv“, sagte Andreas Wagner vom Branchen-Netzwerk Stiftung Offshore-Windenergie. Nördlich von Rügen wird in wenigen Wochen der Windpark „Baltic 2“ ans Netz gehen, bereits in der kommenden Woche startet der Bau einer Stromtrasse zur Erschließung der nordöstlich von Rügen geplanten Windparks „Wikinger“ und „Arkona Becken Südost“. Parallel zum Bau der Windparks beginnt in Lubmin der Bau der rund 90 Kilometer langen Stromtrasse „Ostwind 1“ zur Netzanbindung der Parks.
Der Hafen Sassnitz war Veranstalter der dritten Offshore-Konferenz. mv/pk