Petrobras: Vorwürfe gegen Maersk
In der Affäre um Korruption beim staatlichen brasilianischen Öl- und Offshore-Konzern Petrobras hat ein festgenommener Manager schwere Vorwürfe gegen die Offshore-Sparte von Maersk, Maersk Supply Services, erhoben. Paulo Roberto Costa, einer der ehemaligen Pe tro bras-Geschäftsführer, sagte, er habe über Jahre hinweg Schmiergelder von Maersk Supply Service erhalten, damit das dänische Unternehmen als Versorger bei Offshore-Aufträgen berücksichtigt werde. Das bestätigte Kommissar Erika Mialik Marena von der brasilianischen Ermittlungsbehörde. Konkret soll es um Aufträge in Höhe von 300 Millionen US-Dollar gegangen sein. Maersk und Petrobras kooperieren bereits seit 30 Jahren im Südatlantik miteinander. Der dänische Konzern bestritt in einer Stellungnahme die erhobenen Vorwürfe. Dänische Ermittler sind aber zwischenzeitlich von den brasilianischen Behörden in die Untersuchung einbezogen worden. pk
