„Riffgrund“ kommt voran

Arbeitseinsatz der „Innovation“ im Windpark „Gode Wind“ , Foto: Lang
Die Offshore-Aktivitäten in der Nordsee nehmen Fahrt auf. Sowohl der Windpark „Borkum-Riffgrund“ als auch die Windparks „Gode Wind 1“ und „2“ melden Baufortschritte.
Verantwortlich dafür ist Dong Energy, einer der führenden Energiekonzerne in Nordeuropa. Das in Fredericia (Dänemark) ansässige Unternehmen plant, baut und betreibt die beiden Offshore-Parks.
Für „Riffgrund 1“, der rund 40 Kilometer nördlich der Insel Borkum liegt, hat das Errichterschiff „Sea Installer“ in diesen Tagen ein weiteres Windrad gesetzt. Auch eine parkeigene Trafostation sowie das dreibeinige Jacket sind bereits sichtbar. Noch in diesem Jahr soll die Fertigstellung des kompletten Windfeldes erfolgen. Dann wird der Park eine Leistung von 277 MV haben.
Für „Gode Wind 1“ und „2“, die nördlich der Insel Juist liegen, hat das Errichterschiff „Innovation“ drei Fundamentrohre sowie die Zwischenstücke für die neuen Siemens-6-MV-Anlagen gesetzt. Von diesen sollen dort insgesamt 97 gebaut werden. Für „Gode Wind 1“ ist die Betriebsaufnahme für dieses Jahr geplant, „Gode Wind 2“ soll 2016 an den Start gehen.
Da „Gode Wind 1“ und „2“ in der Bauzone 1 liegen, sind sie nicht von dem Baustopp betroffen, der für die rund 40 Windparks gilt, die in den Zonen 2 (teilweise), 3 und 4 liegen. bre

