„Scharhörn“ runderneuert

Die „Scharhörn“ bei der Passage des Störsperrwerks, Foto: Peters Werft
Nach einer umfangreichen Überholung auf der Peters Werft und einer optimal verlaufenen Probefahrt am Mittwoch ist die „Scharhörn“ nun auf dem Weg nach Kiel.
Das 56 Meter lange und 14 Meter breite Gewässerschutzschiff des Bundes (IMO 7349453) wurde in Wewelsfleth seit März 2014 umfangreichen Reparaturmaßnahmen unterzogen. Diese umfassten unter anderem die Instandsetzung der Haupt- und Hilfsaggregate sowie aller Rohleitungssysteme, die Überarbeitung der gesamten Hydraulik und die Erneuerung der Abgasanlage. Nach schiffbaulicher Instandsetzung der Vorpiek-Sektion, des Hauptdecks und Überholung des bordeigenen 15-Tonnen-Krans wurde das gesamte Schiff zudem neu konserviert. Im Anschluss an die erfolgreiche Probefahrt lieferte die Peters Werft die „Scharhörn“ an das Wasser- und Schiff fahrts amt Lübeck zurück, das sie im Bereich der Ostsee einsetzen wird. Dort soll das Schiff seine Stärken bei der Bekämpfung von Schadstoffunfällen, bei der Brandbekämpfung und als Tonnenleger im Seezeichendienst erneut unter Beweis stellen. Die „Scharhörn“ ist in der Lage, flüssige Bulk-Chemikalien zu leichtern sowie verpackte gefährliche Stoffe abzubergen und aus dem Wasser aufzunehmen. bre
