Schiffspropeller aus Verbundwerkstoff
Der generelle Trend zum Einsatz von Technikkomponenten, die in Leichtbauweise hergestellt werden, schließt jetzt auch Schiffspropeller vermehrt mit ein. Denn auch im internationalen Schiffbau geht es darum, Gewicht zu sparen und damit zum Beispiel Treibstoffkosten zu senken. In sogenannter Komposit-Bauweise produzierte Schiffspropeller bieten nach Überzeugung der japanischen Klassifikationsgesellschaft ClassNK erhebliche Gewichtsersparnisse gegenüber Propellern, die aus konventionellen Aluminium-Bronze-Legierungen hergestellt werden. ClassNK bietet der Schifffahrtsindustrie jetzt ein technisches Regelwerk zu solchen aus Verbundwerkstoffen hergestellten Propellern an. Diese weisen zudem einen geringeren Durchmesser als konventionelle Schiffsschrauben auf. EHA
