SGRE: Orderbuch wächst auf Rekordwert

Mit dem Ende des ersten Geschäftsquartals 2020 verzeichnet Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) nach eigenen Angaben ein Orderbuch in Rekordgröße. Gänzlich zufrieden ist der Energiekonzern mit der finanziellen Leistung in den ersten drei Monaten seines Geschäftsjahres aber nicht. Wie aus dem jetzt vorgelegten Quartalsbericht hervorgeht, musste SGRE einen Verlust von 174 Millionen Euro hinnehmen – nach 18 Millionen Euro Überschuss im ersten Quartal 2019.

Im Ergebnis schlugen ein geringerer Umsatz – rund 2 Milliarden Euro nach knapp 2,3 Milliarden Euro zuvor – sowie unerwartete Kosten zu Buche. Demnach fielen rund 150 Millionen Euro zusätzlich aus fünf Onshore-Projekten in Nordeuropa zu Buche. SGRE- CEO Markus Tacke sprach jedoch von einem einmaligen Effekt, aus dem man für die Zukunft gelernt habe.

Ohnehin sieht sich SGRE perspektivisch gut aufgestellt. Ein treibender Faktor ist nach Einschätzung des Konzerns weiterhin der international andauernde Übergang zu einer nachhaltigeren Energieerzeugung. Das Orderbuch wuchs auf ein Gesamtvolumen von rund 28 Milliarden Euro, darunter knapp 7,6 Milliarden Euro allein aus dem Offshore-Geschäft. Der Wert der von Oktober bis Dezember neu erhaltenen Aufträge beläuft sich den weiteren Angaben zufolge auf 4,6 Milliarden Euro. ger

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