Sietas-Rohbau geht nach Griechenland
Der seit drei Jahren an der Ausrüstungspier der insolventen Bauwerft J. J. Sietas in Neuenfelde auf die Fertigstellung wartende Fährschiffneubau Nr. 1297 (THB 12. August 2015) wird jetzt in die Ägäis geschleppt.
Der Insolvenzverwalter der Werft, Berthold Brinkmann, konnte den 99 Meter langen und 18,20 Meter breiten Rohbau nach Griechenland verkaufen. Voraussichtlich schon am morgigen Donnerstag wird der in Thessaloniki beheimatete, 36 Meter lange Schlepper „Europe“ (408 BRZ) der Reederei Gigilinis Salvage & Towage auf der Este eintreffen, um den Kasko zwecks Überführung zur Insel Salamis auf den Haken zu nehmen. Der Schlepper wird während seines Aufenthaltes in Hamburg durch die Agentur Menzell & Döhle betreut. Bei dem Rohbau handelt es sich um das dritte und letzte Fährschiff für die Reederei Faergen, dessen Bestellung die Dänen nach der Insolvenz der Sietas-Werft Ende 2011 zurückgezogen hatten. bre/ED
