Südkorea fördert Windkraft

Errichterschiffe sollen bald verstärkt aus Südkorea kommen, Foto: Zech
Südkorea will die Offshore-Windenergie massiv ausbauen. Hilfestellung gibt es aus den Niederlanden.
Innerhalb von nur fünf Jahren möchte Südkorea etwa 20 Prozent seines Strombedarfs aus Offshore-Windenergie decken. Darüber hin aus will das asiatische Land „einer der führenden Anbieter für die notwendige Technologie werden“, kündigte Präsidentin Park Geun-hye kürzlich an. Dies schließt Servicedienstleistungen und den Schiffbau mit ein.
Einen ersten wichtigen Schritt hat die Regierung nun an der Universität von Seoul vollzogen. Dort wurde ein Forschungszentrum für den Bau von Errichterschiffe, Offshore-Service-Schiffen (OSV) und Crew-Supply-Schiffen (CSV) eingerichtet. Die im Schiffbau ohnehin gut aufgestellte Nation will durch zusätzliche Forschung und Entwicklung diese Nische erobern und so den bisher führenden europäischen Schiffbauern Konkurrenz machen. Und auch der Ausbau von Windparks schreitet voran: Das niederländische Consultingunternehmen Wind Minds begleitet den Bau von zwei neuen 100-Megwatt-Parks in südkoreanischen Gewässern. pk