USA: Shell bohrt in Tschuktschensee
Der britisch-niederländische Mineralölkonzern Ro yal Dutch Shell darf im Nordpolarmeer nach Öl und Gas suchen. Die US-amerikanische Umweltbehörde Bureau of Safety and Environmental Enforcement erteilte jetzt die endgültigen Bohrgenehmigungen für das Gebiet der Tschuktschensee zwischen Nordwestalaska und Ostsibirien. Die vorbereitenden Bohrarbeiten am Meeresboden können demnach sofort beginnen, das eigentliche Anbohren der Öl- und Gasfelder darf aber erst nach Eintreffen des Eisbrechers „Fennica“ starten. Dieser war wegen eines Hüllenschadens für einen Werftaufenthalt abgezogen worden (THB 16. Juli 2015). Mit der Instandsetzung der „Fennica“ ist eine Werft in Portland im US-Bundesstaat Oregon beauftragt. Die Reparatur soll in diesen Tagen abgeschlossen werden. Allerdings wurden mit der Genehmigung bestimmte Auflagen verknüpft. So darf immer nur an einem Bohrloch gearbeitet werden, um die Fischschwärme nicht durch Lärm zu irritieren. pk
