Voestalpine: Einigungsverfahren zur Werkschließung Duisburg beginnt

Das Einigungsverfahren unter Leitung eines Arbeitsrichters war notwendig geworden, da die Verhandlungen zwischen Werksleitung und Betriebsrat auch nach elfmonatiger Dauer zu keinem tragfähigen Ergebnis geführt hatten. Die Werksleitung wird nun gemeinsam mit dem Betriebsrat einen professionellen Personaldienstleister beauftragen, die Mitarbeiter konkret bei der beruflichen Neuorientierung zu unterstützen. Laut Voestalpine erwirtschaftet das Werk trotz „einer ausgezeichneten Auslastung und unerwartet günstiger Rohstoffkosten“ Verluste in zweistelliger Millionenhöhe. Das liege auch an den niedrigen Preisen, verursacht durch Überkapazitäten in Europa im Standardschienenbereich und bei wärmebehandelten Schienen von jeweils über 50 %. Bisher hat Voestalpine auch keinen Käufer für das Werk gefunden. (cm)

 

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