30 Millionen Euro für Bremerhaven
Damit die Lloyd Werft in Bremerhaven die angekündigten Aufträge in Milliardenhöhe ausführen kann (THB 28. Juli 2015), will das Land Bremen etwa 30 Millionen Euro investieren. Mit dem Geld soll eine rund 800 Meter lange Kaje, die dem Bundesland gehört, saniert werden, wie der Sprecher des Wirtschaftsressorts Holger Bruns mitteilte. Ihm zufolge sind sich die Senatsmitglieder einig, dass das Interesse der malaysischen Genting Group an der Lloyd Werft eine historische Chance für den Schiffbaustandort Bremerhaven ist. Der asiatische Konzern will fünf Kreuzfahrtschiffe in Bremerhaven bauen lassen.
Da die Zeit drängt, soll möglichst schnell mit den Planungen begonnen werden. „Die Kaje wird Mitte 2017 gebraucht“, erklärte Bruns. Bremens Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner (SPD), habe der Hafenbaugesellschaft daher schon einen Auftrag erteilt. Die erforderlichen Finanzierungsbeschlüsse sollen im Herbst gefällt werden. Woher Bremen die 30 Millionen Euro nehmen will, steht noch nicht fest. dpa/bre

