30 Millionen Euro für Plön

Der Bund wird in die Militärstandorte Plön und Husum in den kommenden Jahren insgesamt 90 Millionen Euro investieren.
Das kündigte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Rahmen ihrer Besuche beim Spezialpionierbataillon 164 in Husum und der Marineunteroffizierschule in Plön an (THB 17. April 2015). Nach Plön sollen 30 Millionen Euro bis zum Jahr 2020 fließen.
Die Ministerin betonte, Plön sei die „Visitenkarte für die Marine“, das Eingangstor für die jungen Leute. Die traditionsreiche Marineschule mit rund 1600 Lehrgangsteilnehmern jedes Jahr sei „die Ausbildungsstätte der Marine schlechthin für die Unteroffiziere – und es ist beachtlich, was hier geleistet wird“.
Das Geld soll in Infrastrukturmaßnahmen fließen. Dazu gehört die Modernisierung von Unterkünften, Küchen und Lagerstätten.
In der Marineschule wurde der Ministerin ein modernisiertes Kasernen-Gebäude vorgestellt – so auch ein Mutter-Kind-Zimmer, in dem zum Beispiel eine Offizierin mit ihrem 13 Monate alten Sohn wohnen kann, wenn die Unterbringung anderweitig nicht möglich ist. Überraschend machte von der Leyen dann mit einem Segel-Ausbildungskutter einen Abstecher auf den Plöner See. pk