Aktuelle Stunde zur HSH Nordbank
Die von den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein finanziell unterstützte HSH Nordbank stand in dieser Woche im Zentrum einer Aktuellen Stunde der Hamburgischen Bürgerschaft.
Hintergrund ist ein Antrag der FDP, die geklärt wissen will, ob die HSH-Milliardenrisiken die Hansestadt gefährden. Die beiden Länder garantieren für die Bank mit einem Volumen von zehn Milliarden Euro. Im Gegenzug überweist sie jährlich rund 400 Millionen Euro Zinsen. Nach Hochrechnungen der Bank werden die Länder von 2019 bis 2025 mit 2,1 Milliarden Euro in Anspruch genommen.
Hinter den Kulissen laufen wegen der HSH Nordbank gegenwärtig Gespräche zwischen der EU-Kommission, der Bundesregierung und den Eigentümern, wie das Kreditinstitut künftig aufgestellt werden soll. dpa/fab
