Ansprüche Chinas und Taiwans legitim

Sowohl China als auch Taiwan können Ansprüche auf Teile des Südchinesischen Meeres geltend machen, sagte ein Vertreter des chinesischen Außenministeriums am Mittwoch.

Für ausländische Beobachter klingt das, wie ein dezentes Zeichen zur politischen Annäherung. Denn seit dem Ende des Chinesischen Bürgerkrieges 1949 sind beide Staaten dazu übergegangen, gegenseitige Souveränitätsansprüche grundsätzlich nicht anzuerkennen. Mit ausschlaggebend dafür ist, dass China im Rahmen seiner „Ein-China-Politik“ den Anspruch auf Taiwan bis heute aufrecht erhält. Inzwischen haben beide Seiten zwar längst Kontakte geknüpft, doch läuft der Austausch weitestgehend nicht über Regierungsinstitutionen, sondern über nichtstaatliche Stiftungen.

Neben China und Taiwan beanspruchen auch die Philip pinen, Vietnam, Malaysia und Brunei Teile des Südchinesischen Meeres (THB 7. Juli 2015). bre

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