Auf Zukunftskurs

Deutschland muss mehr investieren, um die eigenen wirtschaftlichen, umweltpolitischen und sicherheitsbezogenen maritimen Interessen wirksamen verfolgen zu können. Davon sind die Autoren der Zukunftsstudie „Maritime 2050+“ überzeugt, die jetzt anlässlich der 11. Nationalen Maritimen Konferenz in Friedrichshafen an Norbert Brackmann, maritimer Koordinator der Bundesregierung, übergeben wurde.

Im Kern zeigt die gemeinsame Zukunftsstudie von Atlas Elektronik – einer Tochtergesellschaft von Thyssenkrupp Marine Systems –, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) Handlungsfelder auf, die für das Zusammenbringen der unterschiedlichen ökonomischen, ökologischen und sicherheitsrelevanten Interessen entscheidend seien.

„Über das wachsende Bedürfnis nach Meeresressourcen wächst gleichermaßen das Konfliktpotenzial zwischen den Ländern“, erklärte Atlas-CEO Michael Ozegowski anlässlich der Übergabe. „Wir müssen auf nationaler wie internationaler Ebene enger zusammenarbeiten, neue Technologien schaffen und Regeln etablieren, die ein friedliches Wirtschaften ermöglichen und gleichzeitig den maritimen Raum schützen.“

Technologischer Fortschritt gilt für die Autoren der Zukunftsstudie ohnehin als Schlüsselelement. „Wir erhoffen uns von der Politik, dass der bereits bestehende Fokus auf den maritimen Bereich beibehalten und idealerweise sogar intensiviert wird“, sagte Dr. Dennis Göge, Programmkoordinator Sicherheitsforschung und Gründungsdirektor des Instituts für den Schutz maritimer Infrastrukturen beim DLR. „Um technologische Lösungen besser von der Forschung in die Anwendung zu bringen, brauchen wir zielgerichtete Förderprogramme.“

FKIE-Leiter Prof. Peter Martini sieht Digitalisierung und IT-Sicherheit als „die beiden Treiber zur Weiterentwicklung der maritimen Wirtschaft“. Dabei müssten nutzergerechte Lösungen gefunden, KI verantwortungsvoll eingebunden und pragmatische Schutzmechanismen installiert werden.

Die vollständige Zukunftsstudie <link https: www.atlas-elektronik.com newsroom article _blank>„Maritime 2050+“ zum Download. ger

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