Aufnahme in den BVWP

Der Aufnahme der Seekanal vertiefungen vor Rostock und Wismar in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) steht nach Aussage von Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) nichts im Wege. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) werde demnächst darüber entscheiden, sagte Pegel am Wochenende in Rostock. Nur was in der Planung Aufnahme findet, habe eine Chance, in den darauffolgenden rund 15 Jahren umgesetzt zu werden. Grundlage für die Entscheidung sei eine volkswirtschaftliche Kosten- Nutzen-Analyse.

„Ob die beiden Projekte dann tatsächlich Chancen haben, werden wir Anfang nächsten Jahres wissen“, sagte Pegel. Noch gebe es keine konkreten Planungen. Es lohne sich nicht, schon in diesem Stadium hohe Beträge für Gutachten auszugeben.

Dobrindt besuchte am vergangenen Donnerstag Wismar, dort soll die Hafenzufahrt auf 11,50 Meter vertieft werden. „Mit der Vertiefung können Umschlag und Wertschöpfung gesteigert werden“, sagte Pegel. Es sei wichtig gewesen, dass Dobrindt die Meinung der Firmen im dort ansässigen Holzcluster gehört habe. Sie hätten deutlich gemacht, dass sie die Vertiefung bräuchten, um Chancen am Markt zu haben. Die Vertiefung könnte rund 80 Millionen Euro kosten. pk

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