„Bauprojekte schneller umsetzen“
Vertreter der Verkehrswirtschaft und der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern haben erneut eine zügige Umsetzung von Verkehrsprojekten gefordert.
Die Landesregierung müsse sich für schnellere Bauplanungen bei den Projekten aus dem Verkehrswegeplan 2030 einsetzen, erklärten die Kammern am Donnerstag anlässlich der Landesverkehrskonferenz in Linstow. Große Infrastrukturprojekte seien kaum noch in überschaubaren Zeiträumen umsetzbar, weil die Verfahren hochkomplex seien und oft dagegen geklagt werde. Die gleiche Forderung hatten die nach Veranstalterangaben rund 200 Teilnehmer bereits bei der Konferenz vor zwei Jahren erhoben.
Besonders relevant sei etwa die Vertiefung der Hafenzufahrten von Wismar und Rostock. Im Schienennetz müsse der weitere Ausbau der Strecke Berlin-Rostock „oberste Priorität“ haben. Sie solle eine Achslast von 25 Tonnen und Fahrtzeiten von unter zwei Stunden ermöglichen. Und auch auf der Straße stehe die Fertigstellung mehrerer Großprojekte weiterhin aus. Zudem sei eine bessere Anbindung der Insel Usedom dringend erforderlich, führten die Teilnehmer aus. lmv/ger