„Bayern“ in Wilhelmshaven

Die „Bayern“ kam jetzt vom Einsatz gegen Piraterie zurück, Foto: PIZ Marine
Nach fünf Monaten Einsatz ist die Fregatte „Bayern“ am Freitag in ihren Heimatstützpunkt Wilhelmshaven zurückgekehrt.
Mehrere hundert Angehörige und Freunde begrüßten die Soldaten mit Transparenten im Hafen. Einige hießen die Rückkehrer wegen der Patenschaft des Landes Bayern in Dirndl oder Lederhose willkommen. Die Besatzung der „Bayern“ wurde mit einer Einsatzmedaille ausgezeichnet.
Das Schiff war bei der Sicherung der Seewege im Golf von Aden und zum Schutz von Schiffen des Welternährungsprogramms gegen Piraterie im EU-geführten Auftrag Atalanta eingesetzt. Im Februar hatte die „Bayern“ die Fregatte „Lübeck“ abgelöst. Seit ihrem letzten Auslaufen in Wilhelmshaven Ende Januar legte die „Bayern“ rund 36 000 Seemeilen zurück, das entspricht umgerechnet rund 1,5 Erdumrundungen.
Die Fregatte „Bayern“ ist eines von vier Typschiffen der Klasse 123, zu der außerdem die Einheiten „Brandenburg“, „Mecklenburg-Vorpommern“ und „Schleswig-Holstein“ zählen. Die „Brandenburg“ kam im Juni für Wartungsarbeiten in die Neue Jadewerft in Wilhelmshaven (THB 17. Juni 2015). Die „Schleswig-Holstein“ ist zur Seenotrettung für Flüchtlinge unterwegs und nahm vor kurzem innerhalb von wenigen Tagen mehr als 1000 Menschen aus Booten (THB 25. Juni 2015) auf. fab


