Bund entlastet Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein hat für Straßenprojekte in den nächsten drei Jahren rund 70 Millionen Euro mehr zur Verfügung als bisher gedacht. Das Land muss die bewilligten Bundesmittel nicht mehr zur Anschubfinanzierung beim A7-Ausbau einsetzen und kann es anderweitig verwenden. Das geht aus einem Brief von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) an Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hervor. Die Landesregierung in Kiel hatte vom Bund mehr Gelder für den Ausbau von überregionalen Fernverbindungen gefordert.

Dobrindt teilte jetzt auch mit, die Finanzierung weiterer Vorhaben von einer Wunschliste des Landes Schleswig-Holstein sei gesichert, sobald Baurecht vorliege. Zu dieser Liste gehören der Ausbau der B207 von Heiligenhafen-Ost bis Puttgarden, der Ausbau der B5 zwischen Itzehoe und Wilster, außerdem der Ausbau der B404 zur A21 zwischen Stolpe und Nettelsee. lno/fab

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