Elbekonzept in nächster Phase

Schwerguttransporter der Deutschen Binnenreederei AG auf der Elbe bei Dömitz, Foto: DBR
Auf der ersten Regionalkonferenz zur Elbe haben in Magdeburg Vertreter des Beratergremiums erste Ergebnisse der Arbeitsgruppen präsentiert.
Die Vertreter aus der Bundes- und Landesverwaltung, aus Umwelt, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierten mit rund 130 Gästen über die zukünftige Entwicklung der Elbe, teilte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) jetzt mit. Ziel des Austausches sei es, die unterschiedlichen Interessen an der Elbe gleichberechtigt in Einklang zu bringen.
In vier Arbeitsgruppen aus den Bereichen Naturschutz, Wasserwirtschaft, Verkehr und Stromregelung wurden Themenfelder identifiziert, die als Grundlage für künftige konkrete Leitlinien und spätere Maßnahmen an der Elbe dienen. „Wie bereits im Eckpunktepapier festgehalten wurde, sollen an der deutschen Binnenelbe keine weiteren Staustufen gebaut werden, die wirtschaftliche Nutzung der Schifffahrtsstraße Elbe für Güterverkehr und Tourismus aufrechterhalten bleiben sowie der Naturraum Elbe erhalten, verbessert und entwickelt werden“, heißt es seitens der WSV.
Das Gesamtkonzept Elbe soll bis Ende dieses Jahres stehen. Bund und Länder hatten 2013 in einem Eckpunktepapier die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes Elbe vereinbart. Die erste Dialogphase war im März dieses Jahres abgeschlossen worden (THB 9. März 2016). fab
