„Gorch Fock“ notfalls ins Museum

Schweißen an einer unklaren Zukunft: Segelschulschiff „Gorch Fock“, Foto: Scheer
Fällt im Sommer endgültig das Tuch über das Segelschulschiff „Gorch Fock“ der Deutschen Marine?
Bundesverteidigungsminsterin Ursula von der Leyen (CDU) scheint jedenfalls entschlossen, hinter die noch weiterlaufende Sanierung des einstigen Vorzeigeschiffs der Flotte einen Schlusspunkt zu setzen. Sollten sich in den kommenden Wochen noch weitere Kostensteigerung abzeichnen, sei sie entschlossen, aus der Bark ein Museumsschiff zu machen, sagte sie jetzt in Berlin.
Widerspruch folgte prompt: Nur das Parlament könne entscheiden, wie es mit dem Schiff weitergehe, betonte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Wolfgang Hellmich (SPD). „Das Parlament hat viel Geld bereitgestellt, um die „Gorch Fock“ wieder hochseetauglich zu machen“. Für ein Museum jedenfalls sei das bislang bereitgestellte Geld, nämlich rund 135 Millionen Euro – jedenfalls nicht bestimmt gewesen, so Hellmich. EHA/dpa
