Hyperloop braucht Zeit

Die Bundesregierung geht nach eigenen Angaben davon aus, dass noch mehrere Jahre für Forschung und Entwicklung des Hochgeschwindigkeitstransportsystems „Hyperloop“ benötigt werden, bevor es unter realen Bedingungen getestet oder kommerziell genutzt werden kann.

Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Darin heißt es weiter, dass durch die Bundesregierung derzeit keine Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Hyperloops basierend auf Vakuumkammern erfolge. Durch die Entwicklung eines Prototyps an der TU München könnten jedoch wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung eines künftigen Transportwesens gewonnen werden.

Beim „Hyperloop“ handelt es sich laut FDP um „die Fortbewegung in einer weitgehend evakuierten Fahrröhre, in welcher Transportkapseln fungieren“. Diese Kapseln würden nahezu mit Schallgeschwindigkeit in den Fahrröhren fortbewegt und seien sowohl für den Warentransport als auch die Beförderung von Menschen geeignet. Nach Ansicht der FDP steigt das System „von der reinen technologischen Konzeption zur kommerziellen Industrie auf“, wie die Abgeordneten in ihrer Kleinen Anfrage schrieben. Die HHLA plant eine Teststrecke im Hamburger Hafen. hib/ger

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