IMO will Fokus erweitern

Wir möchten die Arbeit der IMO auf die gesamte Logistikkette erweitern“, sagte der Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO), Kitack Lim, jetzt auf der ICHCA-Konferenz in Barcelona.

Die Veranstaltung des ICHCA, dem internationalen Verband für Ladungsumschlag, lief vom 29. Februar bis 2. März und stand unter dem Motto „Größere Schiffe, größere Herausforderungen“. An der Konferenz nahmen Logistikexperten aus 35 Staaten teil.

Man könne nicht über Schifffahrt reden, ohne über Häfen zu sprechen, ergänzte Lim seine erste Aussage. Als Beispiel für einen IMO-Beitrag zur Steigerung von Sicherheit und Effizienz nannte er die SOLAS-Regeln zum exakten Wiegen von Containern.

Die stellvertretende Kabinettschefin der EU-Verkehrskommissarin, Desiree Oen, ging in ihrem Vortrag auf die Auswirkungen von Großcontainerschiffen ein: Mega-Schiffe seien Wirklichkeit und entsprächen einer bestehenden Nachfrage. Der Markt müsse die weitere Schiffsgrößenentwicklung bestimmen, aber die Politik müsse dafür sorgen, dass es weder übermäßige Kosten in der Gesamtbetrachtung noch unangemessene Marktkonzentration gibt. Die beste Lösung für die Logistikkette sei nicht unbedingt die beste Lösung für einzelne Kettenglieder.

Auf der Konferenz in Barcelona unterzeichneten FEPORT, der europäische Verband des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), und ICHCA auch eine Kooperationsvereinbarung. Damit soll die Stimme der Hafen- und Logistikwirtschaft auf internationaler und europäischer Ebene gestärkt werden. bre

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