Iran: Stopp des Frachters „legal“
Das iranische Außenministerium hat den Stopp eines Frachtschiffes im Persischen Golf als legal bezeichnet. Marineeinheiten der iranischen Revolutionsgarden hatten am Dienstag das Feuer auf den Frachter eröffnet und die „Maersk Tigris“ anschließend zum Einlaufen in den Hafen von Banderas Abbas gezwungen. „Alle Maßnahmen der iranischen Seite waren im Rahmen nationaler und internationaler Vorschriften“, sagte Außenamtssprecherin Marsieh Afcham. Hintergrund des Vorfalls in der Straße von Hormus sei ein Rechtsstreit zwischen einer privaten iranischen Firma und Maersk gewesen, sagte die Sprecherin weiter. Strittig ist, ob sich das Schiff – wie von Teheran angegeben – im iranischen Hoheitsgebiet oder in internationalen Gewässern befand, als es gestoppt wurde.
Die Besatzung ist Angaben beider Seiten zufolge wohlauf. Allen 24 Crewmitgliedern gehe es gut, sie hätten konsularische Unterstützung, sagte Afcham. dpa/rtr
