Kiel fordert mehr Bundesmittel

Die Landesregierung in Kiel fordert für Schleswig-Holstein mehr Bundesmittel für die Sanierung von Straßen und den Ausbau überregionaler Fernverbindungen. Dem Vernehmen nach geht es um eine Summe in hoher zweistelliger Millionenhöhe für die Jahre 2016 bis 2018. Würde das Land bei Anschubfinanzierungen für den Ausbau der A 7 entlastet, könnten die frei werdenden Mittel in andere Straßenprojekte fließen.

Das bundesweite Programm zur Finanzierung der Infrastruktur umfasst 72 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 2,7 Milliarden Euro (THB 21. Juli 2015). Für Schleswig-Holstein wurden nur zwei Lärmschutzprojekte an der A 1 berücksichtigt. Die Wunschliste des Landes, die Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) nach einem Gespräch mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) Anfang Juli dem Bund übermittelt hatte, ist jedoch weitaus länger. Für die entsprechenden Projekte liegen Baurechte entweder vor oder sollen in diesem Jahr geschaffen werden. lno/fab

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