Kooperation geht weiter

Die „Johan de Witt“ kommt während des Manövers „BALTOPS 2016“ zum Einsatz, Foto: Niederländische Marine
Ungeachtet des Schadens an einer der beiden Hauptantriebsmaschinen der „Karel Doorman“ soll die Vertiefung der Kooperation zwischen der Deutschen und der Königlich-Niederländischen Marine wie geplant vorangehen.
Die nächste gemeinsame Übung mit dem Seebataillon findet während des Manövers „BALTOPS 2016“ auf dem amphibischen Transportschiff „Johan de Witt“ im Juni dieses Jahres statt.
Erst im Februar hatten Deutschland und die Niederlande eine engere Zusammenarbeit ihrer Seestreitkräfte vereinbart. Hierzu wurde dann Mitte März das niederländische Unterstützungs- und Versorgungsschiff „Karel Doormann“ nach Rostock-Warnemünde verlegt. Deutsche und niederländische Einheiten sollte in der Folge mehrere taktische Manöver gemeinsam durchspielen und üben (THB 15. März 2016). Die verstärkte Kooperation sieht unter anderem vor, dass die Deutsche Marine die „Karel Doorman“ mitnutzen kann. Diese kann andere Schiffe mit Material versorgen und den strategischen Transport von Personal ermöglichen. Im Gegenzug soll das Seebataillon der Deutschen Marine mit seinen rund 800 Angehörigen der Königlich-Niederländischen Marine unterstellt werden. Das Bataillon, das in Eckernförde beheimatet ist, besteht aus vier Einsatzkompanien – Bordein satz-, Küsteneinsatz-, Minentaucher- und Aufklärungskompanie. pk