Kritik an Plänen zur Vertiefung des Rostocker Seekanals
Die SPD-Fraktion im Schweriner Landtag hat die Pläne der Bundesregierung zur Vertiefung des Rostocker Seekanals kritisiert. Der Entwurf des jüngst veröffentlichten Bundesverkehrswegeplans sehe keine Vertiefung um zwei Meter auf 16,50 Meter, sondern lediglich um 1,30 auf 15,80 Meter Wassertiefe vor, sagte der verkehrspolitische Fraktionssprecher Jochen Schulte am Freitag in Schwerin. Für das Anlaufen von Schiffen mit einem Tiefgang von 15 Metern sei dies aber von entscheidender Bedeutung. Andernfalls könnten Schiffe beispielsweise aus dem Massengut-Segment den Seehafen nicht voll beladen anlaufen beziehungsweise verlassen. Rostock hätte so einen beträchtlichen Wettbewerbsnachteil etwa gegenüber dem polnischen Hafen Danzig, der eine Wassertiefe von 16,50 Metern bietet. lmv/fab
