„Lärmschutz wie am Rhein“

Der Streit um die feste Fehmarnbeltquerung ist noch nicht ausgestanden. Während die dänische Planungsgesellschaft den Baugrund untersuchen lässt, scheint es auf deutscher Seite für die Hinterlandanbindung eine politische Lösung zu geben.

Die Schienen- und Straßenanbindung an den voraussichtlichen Fehmarnbelttunnel muss die Bundesrepublik bezahlen. Anwohner auf Fehmarn und in den Ostseebädern befürchten vor allem eine erhebliche Lärmbelastung. Ulrich Lange, verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, verwies jetzt auf neue Lärmschutzstandards an der Rheintalstrecke: „Die sollten auch für den Fehmarnbelt Vorbild sein.“

Lange, Ostholsteins Landrat Reinhard Sager (CDU) und Dr. Christof Jessen vom Dialogforum gehen davon aus, dass das Bundesverkehrsministerium weiterhin alle Varianten für eine neue Sundquerung prüft.

Unterdessen hat die Planungsgesellschaft Femern A/S neue Baugrunduntersuchungen für die Beltquerung in Auftrag gegeben. „Die jetzt zu erhebenden Daten verfeinern die bereits vorhandenen Analysen der Baugrundbedingungen und werden von den zukünftigen Baukonsortien verwendet, um ihre Arbeiten im und um den Fehmarnbelt genauer planen zu können“, sagte Villads Engstrøm, Design Coordination Manager bei Femern A/S. pk

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