Marine: Doppelter Kommandowechsel

Fregatte vom Typ F 123: die „Mecklenburg-Vorpommern“, Foto: PIZ Marine
Am Donnerstag wird die Führung des in Kiel beheimateten 5. Minensuchgeschwaders durch den stellvertretenden Kommandeur der Einsatzflottille 1, Kapitän zur See Peter Görg, von Fregattenkapitän Guido Brach an Fregattenkapitän Tobias Voß übergeben.
Brach hat das Geschwader als Kommandeur drei Jahre lange geführt. „Ich blicke mit Stolz auf eine erfüllte Kommandeurszeit und auf das, was wir gemeinsam geleistet haben, zurück, freue mich aber auch auf meine neue Aufgabe“, so Brach. In seiner Amtszeit übernahm er unter anderem für mehrere Monate das Kommando über die deutschen Soldaten im maritimen Teil der UNIFIL-Mission im Libanon. Nun wechselt er als Personalführer in das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr in Köln.
Der neue Kommandeur, Tobias Voß, ist unter anderem als Kommandant eines Minenjagdbootes und als Einsatzstabsoffizier im Geschwader bekannt. Nach einer dreijährigen Verwendung als Attaché an der Deutschen Botschaft in den USA kehrt er nun an seine frühere Wirkungsstätte zurück.
Ebenfalls am Donnerstag übergibt Kapitän zur See Andreas Martin Seidel, Kommandeur des 2. Fregattengeschwaders, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an Bord der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“, das Kommando von Fregattenkapitän Sven Beck an Fregattenkapitän Christian Schultze. „Ich danke allen Männern und Frauen der ‚Mecklenburg-Vorpommern‘ für ihre Leidenschaft, ihren Einsatz und ihre Verbundenheit zu unserem schönen Schiff,“ blickt Beck zurück. Das persönliche Highlight seiner Kommandantenzeit war Anfang des Jahres 2014 das Manöver „Dynamic Mongoose“ in den westnorwegischen Fjorden.
Sein Nachfolger, Christian Schultze, durchlief verschiedene operative Verwendungen und war unter anderem Erster Offizier der Fregatte „Bremen“. Gegenwärtig als Lehrstabsoffizier an der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg eingesetzt, freut er sich auf die vor ihm liegenden Aufgaben. bre
