Mehr Rüstungsexporte genehmigt
Die Bundesregierung hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres mehr Rüstungsexporte genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Der Wert der erlaubten Lieferungen lag von Januar bis März bei 1,16 Milliarden Euro und damit 45 Millionen Euro höher als im ersten Quartal 2019. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken hervor.
Deutlich gestiegen ist danach der Anteil der Exporte an Drittstaaten, die nicht der EU oder der Nato angehören oder diesen Ländern gleichgestellt sind. Er lag im ersten Quartal bei 53 Prozent, im Vorjahreszeitraum waren es 35 Prozent. Bei den Lieferungen an Drittstaaten handelt es sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums zum „weit überwiegenden Teil“ um „einzelne großvolumige Genehmigungen im maritimen Bereich“. Hauptempfängerland ist Ägypten mit einem Exportvolumen von 290,6 Millionen Euro. bek/dpa
