Mittelmeer: Marine im Dauereinsatz

Der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer reißt nicht ab. Die in die Marineorganisation eingebettete italienische Küstenwache rettete insgesamt 241 Menschen von zwei Schlauchbooten vor der Küste Libyens. Auch die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF) nahm nach eigenen Angaben 128 Bootsflüchtlinge, überwiegend aus Nigeria, an Bord. Bereits am Donnerstag waren etwa 1200 Menschen in mehreren Aktionen in Sicherheit gebracht worden. Am Abend hatten die maltesische Flüchtlingshilfe MOAS und MSF nach eigenen Angaben in einer der bislang schwierigsten Rettungsaktion 600 Menschen aufgenommen. Auch die Suche nach möglichen Überlebenden des schweren Unglücks vor der Küste Libyens wurde fortgesetzt. Noch werden etwa 200 Menschen vermisst. 373 Flüchtlinge konnten gerettet werden, nachdem ihr Boot am vergangenen Mittwoch gekentert war. Die Helfer bargen 25 Leichen. dpa/bre

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