Niedersachsen: Friesenbrücke soll 1:1 ersetzt werden
Gleichzeitig soll die Möglichkeit für eine Alternativlösung weiter geprüft werden. Darauf hat sich eine Spitzenrunde im niedersächsischen Wirtschaftsministerium am 23.01.2017 verständigt, an der unter anderem Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies, DB-Chef Rüdiger Grube, Bundesstaatssekretär Enak Ferlemann teilgenommen haben. Die Runde hat sich darauf verständigt, am 20.03.2017 erneut in Hannover zusammen zu kommen. Zwar sei ein Ersatzneubau mit einer Dreh- oder Klappbrücke auf lange Sicht die wünschenswerte Lösung, so Lies, denn beim 1:1-Nachbau müsste wie bisher die Brücke auch künftig an bis zu 50 Tagen im Jahr für den Bahnverkehr gesperrt werden - wegen der Überführung von Schiffen und Schiffskomponenten der Meyer Werft. Aber beim Ersatzneubau mit einer auf 56 m vergrößerten Brückenöffnung, welche den Bahnverkehr nicht mehr beeinträchtigt, ist ein Planfeststellungsverfahren erforderlich. Dies würde das Projekt um mindestens drei Jahre verzögern und um rund 15 Mio. EUR verteuern. (cm)