NOK als Lebensader der Region sichern
Trotz sinkender Zahlen bei den Schiffspassagen und dem Ladungsaufkommen im Nord-Ostsee-Kanal (NOK) nennt der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen den Kanal „die Lebensader für die Kanalhäfen“ und die dort im Land ansässigen Industrie betriebe.
Wie berichtet gingen die Passagen 2019 nochmals zurück, nur noch 28.797 Schiffe befuhren den NOK im vergangenen Jahr.
„Die Bedeutung des NOK geht weit über die einer reinen Transitwasserstraße hinaus. Die begonnenen Ausbaumaßnahmen sind überfällig und müssen dringend umgesetzt werden“, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme des Verbandes. Neben der Funktion als Transitwasserstraße zwischen Nord- und Ostsee habe der NOK eine herausragende Bedeutung sowohl für die Häfen entlang des gesamten Kanals, als auch für die Industrieunternehmen. Ohne einen funktionierenden und erreichbaren NOK wären sowohl die Häfen als auch die Unternehmen und damit zahlreiche Arbeitsplätze und in der Folge die Wertschöpfung in Schleswig-Holstein abgeschnitten.
„Der vor fast 125 Jahren eröffnete Nord-Ostsee-Kanal muss entsprechend auf die Entwicklungen der Schifffahrt angepasst sowie altersbedingt instand gehalten werden, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben“, erklärt Frank Schnabel, der Vorsitzende des Vorstands des Gesamtverbandes der Schleswig-Holsteinischen Häfen. „Trotz eines leichten Rückgangs der Zahlen hat der Nord-Ostsee-Kanal ungebrochen eine herausragende Bedeutung“, machte Schnabel weiterhin deutlich.
Die Wasserstraßenverwaltung hält an den geplanten Ausbaumaßnahmen derzeit ohnehin fest. tja
