Regierung: „Projekt im Plan“

Die Vertragspartner halten an ihren Projektplänen fest, Grafik: Femern A/S
Die Bundesregierung geht derzeit nicht von einer Bauverzögerung bei der festen Fehmarnbeltquerung aus.
Das geht aus ihrer jetzt veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Die schienenseitige Hinterlandanbindung befinde sich in der Planung, heißt es weiter. Die Vorplanung der Strecke erfolgte bis Ende 2015. In Bezug auf die Straßenhinterlandanbindung ergebe sich keine Notwendigkeit einer aktuellen Kostenschätzung. Zum Planfeststellungsverfahren wurden die Kosten aktualisiert.
„Sowohl die Kostensteigerungen infolge der veränderten Trassenführung bei der deutschen Hinterlandanbindung als auch beim Querungsbauwerk sind den Vertragsparteien bekannt“, heißt es in der Antwort. Beide Seiten seien nach wie vor entschlossen, „alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um das Projekt gemäß den Annahmen zu verwirklichen“. Trotz höherer Kosten und Verzögerungen steht Dänemark hinter dem Milliardenprojekt Fehmarnbelttunnel. Mehrere Unternehmen aus Deutschland sollen maßgeblich mitbauen. Wayss & Freytag, Max Bögl, Hochtief und Ed. Züblin gehören Konsortien an, die von der Planungsgesellschaft Femern AS als bevorzugte Bieter für die Hauptverträge genannt wurden. fab
