Rotterdam fordert BVWP-Korrektur
Die Bundesregierung soll bei der Ausgestaltung des neuen Bundesverkehrswegeplans 2015 (BVWP) außer den Interessen der deutschen Seehäfen auch die der Westhäfen nicht aus aus den Augen verlieren. Denn auch sie sorgten dafür, dass wichtige Teile des seewärtigen deutschen Außenhandels zuverlässig und leistungsgerecht abgewickelt werden könnten. Das ist der Tenor einer umfangreichen Stellungnahme des Hafenbetriebs Rotterdam (HbR) zum BVWP. Spitzenvertreter des umschlagstärksten europäischen Seehafens nutzten jetzt das 1. Rotterdamer Hafenfrühstück in Düsseldorf dazu, ihre konkreten Überlegungen vorzustellen, die zudem auch dem Bundesverkehrsministerium offiziell zugeleitet wurden. „In unserer Analyse haben wir unter anderem festgestellt, dass es dringend mehr Abstimmung zwischen den einzelnen Projekten eines Güterkorridors und über Landesgrenzen hinweg bedarf“, sagte Allard Castelein, Präsident und CEO des HbR. So müsse die Bundesregierung stärker auf das EU-TEN-V-Programm eingehen. EHA
