Russland: Manöver in der Arktis gestartet
Die russische Kriegsmarine hat in der Arktis mit einem Manöver zum Schutz der Interessen der Rohstoffgroßmacht begonnen. Mehr als 1000 Mann sowie 50 Einheiten Kampftechnik seien in die Region für die taktische Übung verlegt worden, teilte das Verteidigungsministerium jetzt mit. Die Landungsschiffe „Georgi Pobedonosez“ und „Kondopoga“ entluden das schwere Kriegsgerät in dem sibirischen Hafen Dudinka. Überprüft werde das Zusammenspiel verschiedener Waffengattungen bei der Verteidigung eines wirtschaftlichen Objekts gegen einen möglichen Angriff, hieß es. Ziel der Übung sei es, die Aktivität des Staates in der Region zu gewährleisten, sagte Flottenadmiral Wladimir Koroljow der Agentur Interfax zufolge. Die Übung habe reinen Verteidigungscharakter und sei nicht gegen dritte Staaten gerichtet.
Russland erhebt Anspruch auf die in der Arktis im Meeresboden vermuteten Rohstoffe wie Öl und Gas. dpa/bre
