Ersatz für Forschungs-Oldies

Die beiden deutschen Forschungsschiffe „Meteor“ (1986) und „Poseidon“ (1976) werden bis 2020 ersetzt.

Ab 2016 beginnt die Konzeption eines gemeinsamen Nachfolgebaus für die beiden Forschungsschiffe, teilte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) am Dienstag in Berlin mit. Zeitgleich fand im Kieler Geomar Helmholtz-Zen trum für Ozeanforschung eine Präsentation des Erneuerungskonzeptes statt. Heimathafen des neuen Forschungsschiffes soll wieder Kiel werden. „Wir haben uns jetzt für einen gemeinsamen Nachfolgebau entschieden, weil sich gezeigt hat, dass es heute mit modernster Technik möglich ist, das Einsatzspektrum von Forschungsschiffen – zum Vorteil der Wissenschaft – deutlich zu erweitern“, erläuterte Wanka. Der Nachfolgebau werde die Forschungsmöglichkeiten der beiden bisherigen Forschungsschiffe abdecken. Die frei werdenden Mittel für den Betrieb eines Schiffes sollen nach den Vorstellungen der Ministerin „für zusätzliche Meeresforschungsprojekte und für die Datenauswertung zur Verfügung gestellt werden“. EHA

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