FSG: Möglicherweise massiver Jobverlust
Bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) wollen Geschäftsführung und Gewerkschaften offenbar in Gespräche über Anpassungen des derzeit gültigen Tarifvertrags eintreten. Hintergrund sind anscheinend Strukturveränderungen und mögliche Stellenstreichungen bei der Werft. Das berichteten die Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (shz). Unbestätigten Informationen zufolge soll es bei den Verhandlungen um tarifliche Zusatzvereinbarungen gehen, die die Geschäftsführung kippen will. Auch von einem Stellenabbau in dreistelliger Größenordnung ist in Unternehmenskreisen die Rede. Die Auftragslage für FSG sieht gut aus. Fünf Fährenbauten sichern die Beschäftigung mindestens bis ins Jahr 2018. Allerdings sei die Finanzierung der Neubauten nicht vollständig gesichert, hieß es aus Kreisen der Geschäftsführung. Durch die angespannte Lage bei den Finanzierern sei dies ein kritischer Faktor. pk