Kabelleger „Maersk Connector“ in Fahrt

Markant und wuchtig: das große Hubschrauberlandedeck der neuen „Maersk Connector“, Foto: Damen Shipyards
Punktlandung bei der niederländischen Damen Ship yards Group mit einem Großauftrag für die Offshore-Sparte von Maersk.
Der Spezialkabelleger „<link http: new-ships.com ship-119907-maerskconnector.html external-link-new-window external link in new>Maersk Connector“ (IMO 9743813) wurde jetzt von der global aufgestellten Schiffbaugruppe an das Unternehmen<link http: new-ships.com company-45303-maersk_supply_service_as.html external-link-new-window external link in new> Maersk Supply Service im rumänischen Galati übergeben. Gebaut wurde das rund 138 Meter lange und 27,5 Meter breite, mit einem DP-2-System ausgestattete Schiff bei Damen Shipyards Galati in Rumänien.
Es ist bereits das zweite Exemplar aus der Serie DOC 8500. Dabei steht „DOC“ für „Damen Offshore Carrier“. Wie auch bei anderen Schiffstypen, allen voran den erfolgreichen Schleppern, setzt die Werft auf ein Basismodell, das dann nach spezifischen Kundenwünschen ausgerüstet werden kann. Zu den besonderen Vorteilen dieser Basisentwicklungen gehört, dass sie günstig in größeren Stückzahlen vorproduziert und in einer vergleichsweise kurzen Zeit nach Kundenvorgabe modifiziert werden.
Die unter dänischer Flagge fahrende „Maersk Connector“, zu deren im Wortsinne herausragenden Merkmalen das große Hubschrauberlandedeck im Vorschiffsbereich gehört, lässt die Flotte von Maersk Supply Service auf „mehr als 50 Einheiten“ anwachsen. Das mit einer gigantischen, auf dem Achterschiff montierten Kabeltrommel versehene Schiff wird vom norwegischen Spezialunternehmen Deep Ocean Group verpflichtet. Die Firma hat ihren Stammsitz im norwegischen Haugesund. Deep Ocean wird die „Maersk Connector“ für drei große Offshore-Projekte einsetzen. Dabei handelt es sich nach Unternehmensangaben um das sogenannte „Walney Extension Project“, den „Nemo Link interconnector“ sowie den zweiten Abschnitt des Offshore-Windparks „Bligh Bank“. Deep Ocean wird für diese drei Projekte die entsprechenden Kabelleitungen verlegen.
Das norwegische Unternehmen ist seit mehr als 20 Jahren im Markt. Bis heute wirkte es an der Verlegung von mehr als 1000 Kilometern Unterwasserkabel mit.
Zur Damen-Gruppe gehören derzeit weltweit 32 Neubauwerften beziehungsweise Reparaturstandorte. An ihnen werden rund 9000 Mitarbeiter beschäftigt. Die verkaufte Jahresproduktion liegt nach Unternehmensangaben bei gut 160 Einheiten, verteilt über die unterschiedlichsten Schiffstypen. EHA
