Küstenschutzboot im Werfthafen

Das erste Küstenschutzboot für Saudi-Arabien hat die Halle der Wolgaster Pee newerft verlassen.

Die Bremer Lürssen-Gruppe, zu der die Wolgaster Werft gehört, hatte den milliardenschweren Auftrag für den Bau einer Flotte neuer saudischer Patrouillenboote erhalten und vor einem Jahr mit der Fertigung begonnen.

Ein bedeutender Schritt in der Bauphase ist nun erfolgreich abgeschlossen worden, erklärte Unternehmenssprecher Oliver Grün. Jetzt wird im werfteigenen Hafen die Endausrüstung stattfinden. Die Boote für die saudi-arabische Küstenwache sind mit Einheiten der deutschen Bundespolizei See vergleichbar. Sie sollen zum Schutz von Offshore-Anlagen, zur Eindämmung von Schmuggel und Piraterie sowie zur Seenotrettung eingesetzt werden.

Zum genauen Auftragsvolumen und -umfang machte das Unternehmen keine Angaben. Der Neubauauftrag leiste einen erheblichen Beitrag zur Auslastung der Werftengruppe. Vor allem der Werftstandort in Wolgast werde davon profitieren. Die Bremer Lürssen-Gruppe hatte 2013 nach der Pleite der P+S-Werften den Schiffbaubetrieb an der Peene übernommen. Rund 300 Mitarbeiter sind in Wolgast tätig.

Zuletzt hatte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) die geplante Lieferung von insgesamt 48 Patrouillenbooten an Saudi-Arabien verteidigt. FBi/mv

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