„Meyer steht zu Standorten“

Die geplante Verlagerung des Unternehmenssitzes von Papenburg nach Luxemburg sorgt für Diskussionen um die Meyer Werft. Für den Standort Rostock gibt es aber gute Nachrichten.

Trotz der angekündigten Firmensitzverlagerung steht die Meyer Werft nach dem Eindruck von Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe zu ihren Standorten in Deutschland. Der Minister informierte sich Ende vergangener Woche auf der Neptun Werft in Rostock, einem Tochterunternehmen der Meyer Werft, über die Pläne der Gruppe. „Natürlich ist es überraschend, wenn ein Unternehmen ankündigt, seinen Firmensitz ins Ausland zu verlagern“, sagte der CDU-Politiker nach dem Treffen. „Im Gespräch wurde aber umso mehr deutlich, dass das Unternehmen zu seinen Standorten steht und insbesondere auch den Standort Rostock weiter ausbauen möchte. Klar ist auch, wir werden weiter vertrauensvoll miteinander zusammenarbeiten“, sagte Glawe weiter. „Wichtig ist für uns vor allem die Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland. Entscheidend ist, dass das über die Jahre aufgebaute Know-how im Land bleibt.“

Wie am Dienstag bekannt wurde, plant die familiengeführte Werft die Gründung einer Holding in Luxemburg, um die Einrichtung eines deutschen Aufsichtsrats zu verhindern. mv/pk

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben