Meyer Werft dockt „Spectrum of the Seas“ aus
Fünf Schlepper und viel Geduld waren jetzt in Papenburg erforderlich, um den ersten Neubau der Meyer Werft im Jahr 2019 aus dem Dock zu ziehen.
Die 347 Meter lange und 41 Meter breite „Spectrum of the Seas“ lag schließlich gegen Mitternacht am Ausrüstungskai des Schiffbauunternehmens. Das Ausdocken hatte jedoch erst mit knapp einer Stunde Verspätung um kurz vor 21 Uhr begonnen. Das Manöver markierte für Deutschlands größte Werft indes den Start in ein besonderes Jahr.
Erstmals sollen bei der Meyer Werft in Papenburg drei Kreuzfahrtschiffe in nur einem Jahr ausgeliefert werden. „Wir werden im Sommer und im Herbst jeweils noch ein Schiff ausdocken“, sagte Unternehmenssprecher Peter Hackmann. Bis November folgen der „Spectrum of the Seas“ (168.666 BRZ) noch die „Spirit of Discovery“ (56.000 BRZ) und die „Norwegian Encore“ (167.800 BRZ). Das macht sich auch in der Beschäftigung bemerkbar: Inzwischen sind in Papenburg, Rostock und Kiel rund 10.000 Menschen direkt oder im Umfeld der Werft am Bau der Schiffe beteiligt. Seit einem Jahr nutzt die Meyer Werft in Papenburg zudem wieder beide Hallendocks.
Die „Spectrum of the Seas“ trägt die Baunummer S.700 und ist der erste Neubau der „Quantum Ultra“-Klasse. An Bord wird Platz für bis zu 4800 Passagiere sein. Am 18. April soll das Schiff von Barcelona aus zur Jungfernreise aufbrechen. FB/ger